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Medienmitteilung von Juni 2018

Wechsel an der Spitze der EDU FR

Die EDU FR wurde 2 Jahre lang von Philipp Eichenberger geleitet. An der Mitgliederversammlung vom 2. Mai 2018 wurde Marc Bachmann zum neuen Präsidenten der EDU FR gewählt.

Marc Bachmann

- ist verheiratet, hat 4 Kinder

- war Gemeinderat in Heitenried von 2011 – 2016

- ist in der Bau- und Raumplanungskommission seit 2016

- war Präsident der EDU SenSee 2016 – 2018

 

Abstimmungsvorlagen vom 10. Juni

Nein zur Vollgeld-Initiative

Die Vorstand der EDU FR erachtet die Vollgeld-Initiative nicht als den richtigen Weg, aus der weltweiten Schuldenwirtschaft herauszukommen. Die bereits im kommunistischen Manifest von Marx und jetzt durch die Vollgeld-Initiative geforderte Zentralisierung des Kreditwesens verlagert das Risiko von den Privatbanken zum Staat, wenn ungedeckte Kredite vergeben werden. Entscheidend ist also vielmehr die solide Deckung des Kreditwesens und die Vermeidung von Staatsverschuldungen. Weiter stellt das Experiment Vollgeld ein Risiko mit unbekanntem Ausgang dar. Dieses Risiko möchten wir nicht eingehen.

 

NEIN zum Geldspielgesetz

Das Ziel der EDU FR ist, dass Gewinne bei Geldspielen wie andere Einkommen versteuert werden müssen und dass Anbieter von illegalen Geldspielen strafrechtlich verfolgt werden. Auch muss wirksam vor Spielsucht geschützt werden, was durch die vorgesehene Netzsperre nur ungenügend geschieht. Die EDU lehnt im neuen Geldspielgesetz ab, dass Gewinne bis zu einer Million Franken steuerfrei wären. Ziel ist für die EDU in der Regulierung des Angebots auch nicht, im Online-Angebot ein Monopol für Schweizer Casinos zu schaffen, sondern dem Schwarzmarkt einen wirksamen Riegel zu schieben. Ausländische Online-Anbieter könnten aus Sicht der EDU zugelassen werden, müssten aber der Schweizer Regulierung und Besteuerung wirksam unterworfen werden. Das zur Abstimmung gelangende Gesetz erreicht die Ziele nur ungenügend. Deshalb empfiehlt die EDU ein Nein und fordert vom Parlament einen griffigeren Entwurf.

 

NEIN zum Aus- und Umbau der Kantons- und Universitätsbibliothek Freiburg

Die EDU FR ist mehrheitlich gegen das vorgeschlagene Projekt. Der Ausbau der Bibliothek scheint uns zu teuer und nicht mehr zeitgerecht. Im Zeitalter von Wikipedia und Google ist das Projekt überdimensioniert. Heute gibt es Ebooks und alte Bücher können eingescannt werden. So kann man die Bücher bequem zu Hause lesen. Es braucht folglich keinen Prestigebau. Eine Überarbeitung des Konzepts wäre sinnvoll.